Engel

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Als ich endlich hoch genug geflogen war, konnte ich die ganze Gestalt des Engels erkennen. Ein schöner Engel. Er hatte einen wunderbaren Ausblick auf die Erde. Auf meine Frage, wie sich die Rückenschmerzen entwickelt haben und ob er die Ratschläge der heilenden Fee Raa befolge: „die Flügel im Geiste immer möglichst nach hinten unten zu halten“ errötete er und wendete den Blick scheu ab. Eine Träne lief über sein Gesicht-

Engel II

 

© Kormoranflug 2014

Fava

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Für Fava gibt es unzählige Rezepte. Die Santorin-Linsen finde ich am Besten. An die Küche von Santorin (Imerovigli) ist dieses Gericht angelehnt. In Berlin greife ich zum Ersatz und mache die Fava aus Kichererbsen. Frische Kichererbsen mit Salz, Lorbeerblatt mit Wasser bedeckt über Nacht einweichen und 45 Minuten gar kochen. Mit dem Pürierstab zerkleinern, das Olivenöl und die Gewürze unterrühren mit Salz abschmecken und pürieren

Für die Sosse die Schalotten und die Knoblauchzehen mit Olivenöl glasig dünsten, die Salbeiblätter dazugeben, das Olivenkraut und etwas Salz zugeben. Die geschälten Tomaten grob zerkleinern, das Tomatenmark zugeben und alles 10 Minuten köcheln lassen. Chili in Form von Flocken, frisch (vorsichtig dosieren) oder aus dem Glas (Sambal) nach Geschmack dazurühren.
Die Kapern unterheben und die Sosse nur noch ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Fava (Püree) lauwarm in den Teller geben und eine Delle in die Mitte drücken. Die Sosse in die Kuhle schöpfen und mit frischen Minzeblättern bestreuen.

  • Fava Püree
  • 220 g Kichererbsen trocken
  • 2 TL Salz
  • 1 Lorbeerblatt
  • 100 ml natives Olivenöl
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Ras el Hanout
  • Für die Sosse
  • 2 Schalotten in feine Scheiben schneiden
  • 2 Knoblauchzehen gehackt
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 20 g Tomatenmark
  • 2 EL Kapern gewässert
  • 2 EL Salbeiblätter grob geschnitten
  • 1/2 EL Olivenkraut
  • 1/2 TL Chili
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL frische Minzeblätter gehackt
  • frisch gemahlenen Pfeffer

 

Fava2014
© Kormoranflug 2014

-land SO 36

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Über Deutschland und die Hitze in Brasilien schreiben kann jeder. Beim neuen Modewort  …-land verdient eine Produktionsfirma mit, das Wort wurde als Wortmarke geschützt. Nach dem eigenartig hohen Sieg der rot-schwarz auftretenden Mannschaft trauen sich noch mehr Leute Flagge zu zeigen. Nun, ich bin für Europa und für -land SO 36. In -land SO 36 haben sie einfach die schönsten geschmückten Balkone!

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Salbei Küchlein und Rucola-Paprika-Champignon-Salat

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Eine einfaches Gericht für den schnellen Imbiss. Etwa 350 g gekochte Kartoffeln vom Vortag durch die Kartoffelpresse drücken, 2 Eier unterrühren, Kräuter: 8 Blätter Salbei und 2 Zweige Thymian, 3 cm Zweig Rosmarin, grob hacken, zugeben und mit Pfeffer und Salz würzen. Küchlein mit dem Schöpfer in die Pfanne geben. Auf jeder Seite ca. 4 Minuten mit 2 EL Rapsöl braten.

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Dazu 3 Hände voll Rucola Salat waschen und putzen. 1/4 gelbe Paprika in feine Stücke schneiden. 4 Champignon roh würfeln. Die gelbe Paprika mit 1 Hand voll Kräuter: Basilikum, Buschbasilikum, Senfblatt fein hacken und mit Vinaigrette aus 3 EL Weinessig, Salz, Pfeffer, 1/2 TL Zucker und 5 EL Rapsöl rühren und 15 Minuten ziehen lassen, Rucola grob schneiden und zugeben und nach 5 Minuten zum Schluss die Champignonwürfel beifügen, durchmischen und servieren.

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© Kormoranflug 2014

Böser Vogel

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Für moderne junge Leute bin ich ein böser Vogel, ja ein schlechter Mensch. Ja ich esse Fisch, ja ich esse Fleisch, für mich werden Tiere getötet.
Ein kleines moralisches Guthaben-Konto habe ich, da ich 24 Jahre vegetarisch nach Are Waerland, einem schwedischen Ernährungsreformer gegessen und gelebt habe. Deshalb kenne ich eine Menge vegane Rezepte von Kruska bis Rohkost. Leider verbot Waerland auch das Würzen der Speisen, dagegen hatte ich mich bereits im Alter von 3 Jahren gewehrt und als Kind meine eigene Tomatensosse entwickelt.
Lange dachte ich, meine Mutter kann nicht kochen, obwohl meine Oma der mütterlichen Seite ganze Dorfhochzeiten bekochte und die Mutter der väterlichen Seite eine Offizierskantine leitete. Später wusste ich, das war alles Ideologie. Meine Mutter ging gerne in das Reform-Haus und so bekamen wir Vollkornbrot. Manchmal habe ich mein Brot heimlich gegen ein Graubrot mit Wurstauflage in der Schulpause getauscht, andere Kinder wollten gerne einmal Vollkornbrot essen.
Später habe ich gelesen wie die Reformhäuser entstanden sind: mit der Veränderung der neuen Lebensreform der Menschen und die Wandlung in Neuform und Eden. Die Nationalsozialisten waren anfangs gegen diese moderne Lebensweise, fanden dann aber die Verbindung zur Natur um so einen neuen gesunden Menschen zu erschaffen gut. Betriebe wurden übernommen und die Mitarbeiter geschult. Über die Reform-Hefte fand man Einzug in die Herzen der naturverbundenen Menschen. Meine Familie las die Monatshefte von Are Waerland. War meine Mutter eine verblendete, immerhin hatte sie als junge Frau in Berchtesgaden gearbeitet?
Persönlich wehre ich mich gegen Ideologien jeglicher Art. Gegen Massentierhaltung bin ich und kaufe wenig Fleisch meistens von Bauern, die ich kenne und weiss wie gut sie ihre Tiere behandeln. Kochen ist meine einzige echte Begabung, dafür muss ich mich nicht anstrengen. Koch sollte ich nicht werden, meine Gäste freut es. Alle anderen erlernten Berufe mit den Pseudonymen wie fliegen, schwimmen, Fische fangen musste ich mir erst einmal aneignen.
Gruss vom bösen Vogel

Titelbild: Lammrack vom Grill
Zubereitung acht Stunden in Teriyakisosse und Knoblauch marinieren. Grill nur zur Hälfte mit Grillkohle füllen, nach beginnender Weissglut die Racks von allen Seiten grillen, anschließend auf die Seite ohne Glut schieben und mit geschlossenem Deckel ca. 35 Minuten (mehrfach wenden) fertiggaren. Beim Servieren etwas Teriyakisosse dazugeben.
Dazu Auberginenscheiben zehn Minuten salzen und abspülen, trockentupfen, auf dem Grill von allen Seiten grillen. In eine Schüssel mit Chilli, Knoblauch aus der Presse, 2 EL Weissweinessig Salz, etwas Zucker, Pfeffer, Harissa, frische Kräuter und bestes Olivenöl geben, durchmischen und 20 Minuten ziehen lassen.

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Galerie

Tangermünde

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Diese Galerie enthält 23 Fotos.

Mittelalterliche Fachwerke und gotische Backsteinbauten

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