Traum vom Glück

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Viele Jahre musste jeder, der von Ponta do Sol kam, mit dem Fischerboot an der Küste umsetzen, um die kleinen „Bananendörfer“ zu erreichen. Die Tunnelverbindung und die Küstenstrasse waren zerstört und andere Wege dauerten zu lange. Früher wurden hier Wein und Bananen angebaut. Viele der Dorfbewohner von Anjos sind nun weggegangen. Der Anbau der Bananen brachte kaum mehr etwas ein, die Jungen wollte nicht mehr hier leben und zogen nach Funchal, Lissabon oder Brasilien. Bei einigen Dorfhäusern am steilen Hang sind schon die Dächer eingefallen. In der letzten Kneipe Estrela dos Anjos bekommt man noch ein kühles Coral Bier – wenn man die Glocke läutet. Die Idylle und der schöne Blick über die Hänge auf das Meer lässt einen träumen.

Leise plätschern die noch funktionierenden Levadas im Hintergrund. Dieses offene Kanalsystem bringt das Regenwasser von den Bergen über die Täler für die Bewässerung der steilen Terrassenflächen hierher. Über einen sehr steilen Fußweg von zweihundert Metern sind die Dorfhäuser erreichbar. Alles muss hier wie seit hundert Jahren getragen oder mit einem Esel nach oben gebracht werden.

Hier könnte ein naturbelassenes Feriendomizil für Gäste entstehen. Leben im Einklang mit der Natur und der Landschaft. Mutige Eroberer sind bereits eingezogen und haben mit diesem Traum der Engel begonnen.

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© Kormoranflug 2013

 

Ketchup

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Zum Herrentag sollte es mal etwas deftiger zugehen: Bratwurst mit Bratkartoffeln, Ketchup und Salat. Natürlich wollte ich den Ketchup (Tomatenketchup) sofort selbst machen:

  • 1 Schalotte mittelgross, klein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe fein gehackt
  • 10 Anissamen rösten
  • 3-4 Esslöffel Pflanzenöl
  • 1 kleine Dose 400 g geschälte Tomaten
  • 30 g Tomatenmark
  • 1/2 Teelöffel Chili (Sambal Olek)
  • 2-3 Esslöffel Wein-Essig
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Teelöffel Zucker
  • 1 Esslöffel Soja-Sosse Ketchup manis
  • Salz zum Abschmecken

Für die Würzung in einen Mörser geben:

  • 1/2 Teelöffel Meersalz grob
  • 1-2 Pimentkörner, Jamaika
  • 1/2 Teelöffel Pfeffer-Melange
  • 1 Messerspitze Kreuzkümmel
  • 1 Teelöffel Raz el Hanout
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 1 Messerspitze Harrissapulver (Chilliflocken)

Die Schalotte und Knoblauch im erhitzten Öl glasig werden lassen, die Anissamen dazugeben und mit rösten. Ein Lorbeerblatt dazugeben und etwas salzen. Dann mit den zerkleinerten Tomaten ablöschen, Tomatenmark dazugeben, alles kräftig rühren und 15 Minuten simmern lassen. Sambal Olek dazugeben und den Essig einrühren, Zucker dazugeben und alles noch mal ca. 20 Minuten simmern lassen, immer wieder umrühren.

Die Gewürze mit dem groben Meersalz in den Mörser geben und fein malen.               Von der erstellten Würzmischung erst mal 2-3 Teelöffel dazugeben, rühren entwickeln lassen und probieren. Würzen bis das Ergebnis schmeckt.  Das Lorbeerblatt herausnehmen.

Alles heiss in einen Mixer geben und fein durchmixen.

In kleine Gläser mit Schraubverschluss geben und für 6 Minuten auf den Kopf stellen, umdrehen und sobald die Gläser abgekühlt sind, im Kühlschrank aufbewahren.

Ein Glas haben wir sofort zu den Bratwürsten weggelöffelt.

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© Kormoranflug 2013

 

Kormoran & Yves Klein

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Eigentlich konnten wir uns nicht begegnen – Yves Klein und der Kormoran -

Auf dem Monte in Funchal hat José Manuel Rodrigues Berardo 1987 ein Anwesen aus dem 18. Jahrhundert gekauft und das ehemalige „Monte Palace Hotel“ mit der Gartenanlage zum Jardim Tropical Monte Palace liebevoll und sehr interessant weitergestaltet. Neben der fantastischen Entwicklung des Gartens und dem Bau eines modernen Museums bringt Berardo Kunst, Pflanzen und Landschaftsräume in einen Dialog.

Dadurch konnte der Kormoran vor seinem Lieblingsblau, einer Hommage an Yves Klein International Klein Blue, I.K.B. 191 posen.

Nebenbei gibt es wundervolle Lorbeerwälder mit chinesischen Akzenten, einen Dialog Japan-Portugal, diverse Azulejo-Wandbilder, afrikanische Skulpturen, eine Arbeit von Donald Judd, Pflanzen, Blumen, Bäume, Wasserläufe, Wasserfälle und Kunst drei Stunden lang bei einer Höhenwanderung über zweihundert Meter zu bewundern.

Ein Garten der Freuden mit einem betörenden Blick auf die Bucht von Funchal.

Ach ja, Fische gab es auch: Koi-Karpfen-Teiche ohne Ende.

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© Kormoranflug 2013

 

 

temporary and contemporary

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Im Durchgangsfoyer im Vorderhauses der KW, Kunstwerke Berlin wurde eine provisorische Holztreppe als Verbindung zum ersten Obergeschoss gebaut. Die Konstruktion: ein wilder Zusammenbau von Hölzern und Platten erinnert an eine Installation.

Ein Besucher schreibt: This is temporary and contemporary

P1080428-imp© Kormoranflug 2013

 

Fischhandel /Vishandel

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Seit 1921 wird in Spakenburg der Vishandel von der Familie Koelewijn betrieben. Die Matjes werden für die Fischbrötchen frisch aus dem Eimer geholt, hergerichtet und die Haut abgeschabt. Die schönen historischen Botter liegen hier am Hafen. Idylle in Spakenburg.

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© Kormoranflug 2013

 

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