Schlagwörter
Berlin Wannsee, Kormoran am Wasser, Kormoran im Garten, Kultur, Kunst, Max Liebermann, Natur
24 Donnerstag Mai 2012
Veröffentlicht in Fremdgehen, Gartenträume, Kunst
Schlagwörter
Berlin Wannsee, Kormoran am Wasser, Kormoran im Garten, Kultur, Kunst, Max Liebermann, Natur
24 Freitag Feb 2012
Schlagwörter
Art, Entfliehen, Flucht, José Bedia, Kunst, Liebe, Meer, Miami, Palmen, Reise, Sagamore, SoBe, Sonne, Wasser
Die Frau mit den weiblichen Rundungen liegt gelassen in einer Mulde des dünnen Bootes. Der Mann sitzt über ihr und lässt das Boot mit grossen Ruderschlägen gleiten. Die beiden in ihrem Boot leben in ihrer Welt der Liebe und fliegen durch den Raum. Der Schattenschnitt der Komposition vor den Palmen ist unwirklich und real zugleich.
Fliehen sie vor der Wirklichkeit, wohin geht die Reise?
Gesehen im Art-Hotel Sagamore SoBe, José Bedia, The Journey, 2005 Aluminium, Terra Cotta
©Kormoranflug 2012
25 Freitag Nov 2011
Veröffentlicht in Kunst
Schlagwörter
César Manrique, Edelstahl, Kunst, Messevorplatz, Skulptur, Sonnenaufgang, Vögel im Wind, Wind, Windspiel
27 Montag Dez 2010
Schlagwörter
Autodidakten, grüner Saal, Kunst, Museumspädagogik, Nordkuppelsaal, Sohn, Vater
Im grünen Nordkuppelsaal der Nofretete (14. Jhd v. Chr.) zufällig mitgehörtes Gespräch zwischen
(V) Vater ca. 48 Jahre und (S) Sohn ca. 24 Jahre
S: Hier dreht sich wohl alles um diese Eine?
V: Das ist hier so wie in Paris.
S: Mit dem Eiffelturm, ja?
V: Nein, da mit dieser Frau, die so schaut…, mir fällt jetzt nicht ein wie die heisst.
S: Hmh, Hmh.
© Kormoranflug Weihnachten 2010
18 Samstag Dez 2010
Schlagwörter
Bande, Blutwurst, Boxhagener Markt, Bratwurst, Fleischer, Industriewurst, Kunst, Metzger, Street Art, Thüringer Wurst, Wurst, Wurstbande
Heute beim Besuch auf dem Boxhagener Platz wurde mir klar, daß es keine Verschwörungstheorie ist sondern als reine Wahrheit existiert.
Begonnen hat es bereits in meiner Kindheit, am heiligen Abend gab es immer “Münchner Weisswürste” und Kartoffelsalat, obwohl meine Mutter bekennende Waerland-Anhängerin war. Heute würde man das eine Veganerin mit theoretischem Überbau nennen. Es gab also in der Regel kein Fleisch von “toten Tieren” und Wurst schon gar nicht. Bei meiner Tante in der Oberpfalz konnten wir Kinder in den Ferien am Samstag immer einen leckeren frischen “Fleischkäse” (Wurstbrät) vom Metzger warm abholen. Meine Mutter fand dass gar nicht gut.
Irgendwie verschwanden die Gedanken über die “Wurstfraktion” in Berlin vollkommen. Es gibt hier zwar die Currywurst und darüber wird ja in jedem Blog heute detailiert diskutiert, aber ansonsten finde ich, gibt es in Berlin keine besonders gute Wurstkultur, im Gegenteil die Berliner Fleischer haben sich bis auf wenige rühmliche Ausnahmen und Preisträger (Blutwurst und Bratwurst) vom Wurstmachen verabschiedet und verkaufen nur noch eingekaufte Produkte von zweifelhaften Industrieunternehmen.
Bis auf letzte Woche: eine Tischlerfirma übergab mir einen Korb, voll mit Wurst aus dem Erzgebirge, vom Metzger des Ortes, was hatte das zu bedeuten? Auf dem Boxhagener Platz kaufte ich heute wunderbaren Ziegenkäse und schritt am Thüringer Wurststand mit gesenktem Kopf ohne einen Blick darauf zu werfen vorbei.
Als ich in das Auto steige, sehe ich den verräterischen “Tag” auf der Fenster-Brüstung eines Zahnarztladens:
“Wurstbande”. Das war auf alle Fälle eine Warnung, oder?
© Kormoranflug 2010