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Das Gelände des Möbelherstellers Vitra in Weil am Rhein verändert sich ständig durch immer neue Bauten bekannter Architekten. Nach vielen eher musealen Gebäuden wollte Vitra eine neue Form des Anbietens und Verkaufens in Verknüpfung mit Blicken ins Fabrikgelände und in die Landschaft. Ergänzt wird das neue Verkaufs-System mit einer Chip-Karte, mit der an Terminals über die angebotenen Möbel und Objekte Auskunft über Designer, Herstellung und Preis gegeben wird. Zusätzlich zur Ausstellung gibt es ein sehr gut organisiertes Cafe und einen „Design-Shop“.

Für die Aufgabe „VitraHaus“ (2005-2009) wurden die Architekten Herzog & De Meuron gewonnen und diese beantworteten die Anforderungen mit einem hingeworfenen Haufen gestapelter schwarzer „Urhaustypen“. Die gestapelten und ineinander geschobenen Röhrentragwerke erhalten durch die Anschnitte und eingestellten Treppenkörper interessante Raum-Überschnitte, denen immer ein neuer Ausblick in die Landschaft mit dem Arche-Typen Giebel gemeinsam ist. Die Räume waren spannungsreicher und interessanter als erwartet.

Draussen warten die schwarzen Raben, die hier die Obstwiesen beherrschen.

© Kormoranflug 2011

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