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Boote auf dem Creek

Um den Creek zu überqueren, haben die Bewohner kleine Holzruderboote „abra“ verwendet. Da die Brücken auch heute noch gut 4km auseinander liegen, sind die Boote immer noch für die Verbindung der Stadtteile wichtig. Heute sind es Motorboote aus Holz, geeignet zum Transport von Lasten und Menschen. An den Abra-Stationen pendeln die Boote, 20 Fahrgäste dürfen zusteigen, gezahlt wird beim Kapitän: 1 Dh ca 0,20 €uro. Der Kapitän sitzt in seiner Vertiefung in der Mitte des Bootes und steuert mit Seilzügen sein Ruder, gleichzeitig schaltet er heftig in den Gängen des Dieselmotors herum. Die Passagiere sitzen ohne Rehling quer zur Fahrtrichtung und schauen entweder nach Bur-Dubai oder nach Deira. Auf dem Fluss begegnet man den Dhaus, ursprüngliche hölzerne Dreieckssegler, Lastboote aus Iran, Pakistan – meist mit Motoren ausgerüstet.

Gegen die Sonne wird man mit einem Schattendach, unter dem auch die Rettungswesten verborgen sind, geschützt. Bei starkem Wellengang und durch die freche Fahrweise der Abra-Kapitäne, kann die Fahrt zur Mutprobe werden. Vögel begleiten jede Überfahrt und hoffen auf ein paar Brocken Brot von den Passagieren. Das Überqueren des Creek dauert 10 bis 15 Minuten, je nach gewählter Station. Dann gilt es behende von Bord zu springen bevor die nächsten Passagiere einsteigen können.

Das Schauspiel der kreuzenden Boote auf dem aufgewühlten Fluss liebe ich und träume vom hin und her zwischen den Stadtteilen.

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© Kormoranflug 2012

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