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Stille – es gibt keinen Laut nur das Rauschen des Windes. Alles wird von den rund geformten Sanddünen und dem feinen Sand aufgesaugt, kein Schritt, nichts ist zu hören. Vor Kurzem lernte ich noch das Knüpfen des Beduinentuches, jetzt wurde mir klar wie wichtig dieses Tuch zum Überleben in der Wüste ist. Die Öffnungen des Kopfes, Mund, Nase, Ohren, Augen werden so geschützt.

Plötzlich Windstille und die Farben der Landschaft wechseln sofort von grau-weiss in gelb-orange. Die Abdrücke von Fußtritten sind noch kurz als kleine Krater zu sehen, dann werden sie schon in neue Strukturen, Wellen, Streifen, Täler verwandelt. Der Wind bläst diesen sehr feinen Sand in grosse ineinander fliessende Berge und Täler. Hinter nicht sofort sichtbaren Abrisskanten geht es mit fast senkrecht geneigten Sandwänden in tiefe Mulden. Die Dünen wandern und verändern sich ständig. In der Ferne glaubt man einen See zu sehen, doch das ist nur eine farbliche Veränderung durch Salze und Mineralien im Sand. Rot blutet manche Düne in die Tiefe.

Sand – Wind – Himmel – unendlich –

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© Kormoranflug 2014

 

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