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Es gibt nicht mehr viele Kürbisse auf dem Markt zu kaufen. Aber ein paar Hokkaido-Kürbisse fand ich dennoch. Das letztlich im vegetarischen Rezeptbuch von Celia Brooks Brown gefundene Rezept aus Eritrea ist unglaublich geschmacksintensiv. Natürlich habe ich mich in das Rezept verliebt, da es das Gewürz Berbere verwendet. Diese Gewürzmischung ist mir von meinen Gerichten aus Äthiopien bekannt. Natürlich kann man es selbst mischen. Aber dazu braucht es für ca. 80 g –
Teil eins: 2 TL Kreuzkümmelsamen, 8 Nelken, 1TL Kardamonsamen gemahlen, 1/2 TL schwarzen Pfeffer, 1TL Bockshornkleesamen, 1TL Koriandersamen, 8 Chilischoten getrocknet,
Teil zwei: 1/2 TL Ingwerpulver, 1/4 TL Piment, 1TL Salz, 1/4 TL Zimt, 3 EL Paprikapulver. Der erste Teil wird in einer Pfanne leicht geröstet, dann mit dem Rest vermischt und im Mörser vermahlen. Das rentiert sich nur wenn man oft Äthiopisch kocht. Empfehlen kann ich auch die Gewürzmischung von Ingo Holland.

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Das Rezept für den Kürbis ist dagegen ganz einfach:
2 EL Sonnenblumenöl
1 rote Zwiebel und 1 weisse Zwiebel gehackt
2 cm frischen Ingwer fein gehackt
2 TL Berbere (siehe oben)
700 g Kürbis (Hokkaido ungeschält – andere geschält), entkernt und in Würfel geschnitten
3 EL Tomatenmark
1 TL Meersalz
500 ml Wasser

In einem Topf das Öl auf mittlere Temperatur erhitzen, die Zwiebel goldbraun anbraten. Ingwer und Berbere hinzugeben und leicht anschwitzen (nicht verbrennen). Die Kürbiswürfel hinzugeben und rühren, damit sich die Kürbisstücke mit den Gewürzen überziehen. Tomatenmark, Salz und Wasser hinzufügen. Zugedeckt ca. 16 Minuten köcheln. Einen Teil (nach Wunsch) der fast weichen Kürbisstücke herausheben und in einer Schüssel mit einem Kartoffelstampfer leicht zerdrücken, wieder in den Topf geben und unterrühren. Das Gericht ist ungewöhnlich pikant.

Mit Fladenbrot oder Sauerteigweissbrot servieren.

Rezept angelehnt an Celia Brooks Brown/Rezepte der Welt
© Kormoranflug 2015

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