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Der Entenschnabel war früher eine baumlose sandige Fläche zwischen Frohnau und Hermsdorf. Das Gebiet gehört zur brandenburgischen Gemeinde Glienicke/Nordbahn, an den Sand erinnert der Name der Strasse: Am Sandkrug.
Der Krug entstand wohl bereits 1670 in Anlehnung einer Bauernwirtschaft. Auch Fontane berichtet in seinen Wanderungen davon (Quelle: historische Daten Dreissigjähriger Krieg).
Der Begriff Entenschnabel entstand durch die besondere Lage nach dem Bau der Maurer – die DDR-„Enklave“ ragte hier nach Westberlin, zu sehen auf der Landkarte, in der Form eines Entenschnabels hinein. Aufgrund der natürlichen Geländebewegung konnte man vom oberen West-Teil in das Gebiet der DDR hineinschauen. In diesem Gebiet wohnten nur Bürger mit zuverlässiger strenger Verbindung zum Staat. Mussten Handerker an den Häusern etwas reparieren, wurden sie von Grenztruppen bewacht.
In der Mauerzeit gab es diverse erfolgreiche Flucht-Tunnel zum Westen.

Für mich war einer der ersten Ausflüge von Berlin nach Frohnau um vom Westen in die DDR in den Entenschnabel zu blicken.

© Kormoranflug 2019
© Foto- Strassenaufnahme Am Sandkrug von Kormoranflug 2019

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