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Immer nur um den Rummelsburger See zu flanieren langweilt mich unendlich. Eigentlich bin ich genervt. Ständig rasen die vielen seit dem C. sportlich ambitionierten Radfahrer auf dem Spazierweg knapp an einem vorbei. Der Fussgänger soll auf diesen Wegen Vorrang haben – davon kann er nur träumen. Die Jogger sind schon seit 6.00 Uhr morgens auf dem Weg und pusten jeden beim vorbeiziehen an – alle müssen sich mit den mitlaufenden (WG-Joggern) von 5 Frauen bis zu 10 Männern (alles WGs) immer fortwährend laut unterhalten. Kinderwagen und Hunde kreuzen oft den Flanierweg. Auf dem Wasser überbieten sich die „Ufer für alle“ Kommunen mit Ihren schlechten, lauten, stinkenden Motorbooten beim Racing oder beim Abschleppen nicht mehr funktionsfähigen Müll-Behausungs-Booten. 

Also ist es besser wieder mal ins Hinterland zu spazieren – hier ist es ruhig und die Pastellfarben der durch ein Aufbauprogramm sanierten Gebäude des Viktoria-Kiezes erfüllen mich mit Ruhe und Entspannung. Leicht lässt sich das eine oder andere Kleinod entdecken. Die Restaurants dürfen, soweit sie überhaupt noch geöffnet haben, nur ausser Haus verkaufen.

Da koche ich hinterher einfach noch ein schnelles Mahl: „Gemüsegraupenrisotto und Spargel“ und speise gemütlich zu hause. 

© Kormoranflug 2020 C

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