Kaffeepur-Bar

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In der Kaffeepur-Bar am Paul-Lincke-Ufer, nahe der Kottbusser Brücke, lässt es sich Sommer wie Winter herrlich entspannen. Tolle Leute, schöne Musik und wunderbarer Espresso.

© Kormoranflug 2018

Öffnungszeiten: 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr Winter
10.00 Uhr bis 22.00 Uhr Sommer

http://www.kaffeepur.de
Paul-Lincke-Ufer 44a
10999 Berlin-Kreuzberg

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Verlorene Herzen

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Wie viele Herzen sind einem im Leben verloren gegangen? Die Interessen nach der Schule haben sich verändert und plötzlich war die Jugendliebe nicht mehr so spannend. Als Student auf der Suche nach der wahren Liebe versuchte man verschiedene Partner kennen zu lernen. Das eine Herz war körperlich schön aber gab im Geiste keine Spannung. Mit anderen Lieben konnte man stundenlang über das Leben, die Welt und die politische Weltanschauung sprechen, doch die körperliche Chemie war einfach nicht vorhanden.
Natürlich gab es kurze Herzgeschichten für wenige Tage, Stunden, Augenblicke. Längere Lieben waren schwierig – mir kamen sie immer wie 1/4 oder 1/2 oder 3/4 Herz vor. Es gab auch längere Lieben doch irgendwann schlichen sich nicht zu bewältigende Veränderungen ein.
Ein verlorenes Herz? Wie findet man die wirkliche, das richtige ganze Herz?

Gedanken zum Valentinstag vom Kormoran.

© Kormoranflug 2018

Fotos vom Fussboden Bürobereich im 3.OG – im EG ist ein Standesamt von Berlin

Gemüsesuppe mit Weizen

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Den geschälten Weizen 2 Stunden in lauwarmen Wasser einweichen und abgiessen. Die Schalotte klein hacken und mit Olivenöl anschwitzen, den im Sieb abgetropften Weizen zugeben, das Gemüse zugeben und alles ein paar mal Wenden dann mit 1,5 Liter Wasser aufgiessen, aufkochen und mit Salz abschmecken. Kochplatte herunterschalten, 15 bis 20 Minuten köcheln lassen. Den Safran im Mörser zerstossen und mit 1 EL Olivenöl aufrühren, dann in die Suppe geben. Wenn das Gemüse noch bissfest ist, die Kohlrabiblätter und Petersilie etc. zugeben, abschmecken und servieren.

vegan
150 g geschälter Weizen
1 Schalotte
2 EL Olivenöl
1 Möhre geschält in Scheiben
1 Scheibe Sellerie
1 -2 Kohlrabi, geschält in Scheiben
junge Kohlrabiblätter in Streifen
2 Selleriestangen in Scheiben
1/2 TL Meersalz
10 Fäden Safran
1 EL Olivenöl
1 Spritzer Zitonensaft
Petersilie, Estragon, Koriander nach Geschmack

© Kormoranflug 2018

Daten

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Irgendwann sollte man einfach mal nachsehen, wohin diese Daten im Computer eigentlich gehen.
Also Glas mit Vorschlaghammer zerschlagen, Computer-Gehäuse geöffnet, mit Hammer, Meissel und Kuhfuss, es war ja auch alles so schrecklich verklebt und die Festplatte herausgenommen. Die Silberlinge analog mit Bohrmaschine und Hammer ausser Dienst gestellt.
Der Kormoran kann auch mal anders!

© Kormoranflug 2018

Hinter dem Löwen – vor dem Löwen

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Der Flensburger Löwe steht hier mit schönem Blick über den Wannsee von Berlin. Gerne kehre ich beim Seehaasen ein – ein einfaches Fischlokal. Es erinnert mich immer an meinen besten Freund und lange Gespräche. Eine Wanderung zeigt das Strandbad Wannsee gegenüber, die Zelte der an Land gelagerten Boote und der Wald hat hier in der Nähe des offenen Wassers Sturmschäden.


© Kormoranflug 2018

Rauch

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Wer die Utensilien sieht, wird sofort wissen: Der Schamane arbeitet an der Reinigung des Hauses.
Das Haus wird geputzt und aufgeräumt. Mit Klangschale und Klatschen und Gesang werden die Geister auch in den entlegensten Winkeln des Hauses aufgestöbert und wachgerüttelt. Mein Rauchwerkzeug besteht aus Salbei und Mariengras auf Glühkohle. Alle über gebliebenen Geister des letzten Jahres werden aufgeschreckt und mit dem Rauch aus allen Winkeln und Ecken ob in der Wohnung, Büro oder Keller Raum für Raum von oben nach unten durch das Haus getrieben. Die Eingangstüren werden geöffnet und so können die Geister entweichen. Ruhe kehrt ein und die Gerüche bringen auch die Seele zur Ruhe und Entspannung. Altes verschwindet. Man wird bereit für einen Neubeginn.
© Kormoranflug 2018

Funky

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Es gibt Worte, die erschliessen sich für einen in Berlin lebenden Kormoran nicht sofort. In der Wohngemeinschaft hatten wir in den achtziger Jahren eine blau-grüne Lacktischdecke über einen alten Holztisch aus Grossmutterzeiten mit Auszügen, Gesamtlänge drei Meter.
Ein amerikanischer Student, der in einem Berliner-Büro ein Praktikum absolvierte und sich besonders dadurch hervortat, am Abend stundenlang vor der fertigen Waschmaschine zu sitzen und auf mein Nachfragen weinerlich sagte: die Türe öffnet sich einfach nicht. Tja die Waschmaschine musste vorher auf Null gestellt werden.
Dieser junge Mann meinte jedenfalls bei einem gemeinsamen Abendessen der Wohngemeinschaft diese blau-grüne Lackdecke wäre „kinky“. Auf unsere Nachfrage wie er das meinte, wurde er rot und meinte evtl. sonderbar, verworren, merkwürdig, sexuell eigenartig, verrückt, spleenig, pervers.

Bei dem Wort „funky“ ging es mir genau so. Funky in der Übersetzung: merkwürdig, abgefahren ausgefallen, irre, flippig, muffig oder Ententanz. Was sollte hier nur beschrieben werden?

Das neue Fischlokal heisst „Funky Fisch“ ja deutsch Fisch nicht fish. Da uns die Gaststättenbetreiber als innovative und kreative Restaurant-Erfinder in der Kantstrasse bekannt waren, freuten wir uns, einen Platz im neuen funky fisch gefunden zu haben. Der Mode, alle Gäste knapp nebeneinander auf Bänken oder erhöhten bar-ähnlichen Tischen zu platzieren um so eine neue Gemütlichkeit heraufzubeschwören, konnten wir entgehen, da wir im Nebenraum noch genug Platz sahen und auf einen Platz hier bestanden. So konnten wir uns geschäftlich über die Fische unterhalten und hatten einen Blick auf das sehr schöne Gemälde an der Stirnwand (siehe Visitenkarte).
Die Fischtheke war hervorragend mit diversen Grossfischen auf Eis bestückt. Man konnte hier einfach den Lieblingsfisch wählen und entsprechend zubereiten lassen (Kilopreis zwischen 80 und 160 € inkl. Zutaten). Die gläserne Fischvorbereitung glänzte nur so vor Sauberkeit und man konnte einem geübten Fischaufschneider beim Arbeiten zusehen.
Wir wollten jedoch die besondere Küche von funky kennenlernen:
„Poke“ 8/16 € eine Schale mit eingelegten verschiedenen Fischen (hawaiianisch) ähnlich wie Ceviche doch mehr Soja-Sesam-Senflastig und nicht ganz so harmonisch abgestimmt wie beim besten Peruaner der Stadt.
„Tuna & Risotto“ 19 € ein kurzgegrillter Tunfisch auf einem wirklich grünem Kräuterrisotto und einem leckeren Wildkräuter-Salat toping. Wirklich sehr gut.
Natürlich musste ich die „Bouillabaisse Funky Fisch“ 16€ probieren. Optisch kein Hingucker aber geschmacklich eine leicht übersalzene jedoch ordentlich mit Pernod und noilly prat gewürzte Fisch-Karkassen-Brühe mit wirklich leckeren frischen eingelegten Filets verschiedener Fische. Dazu wurde als Croutons toastähnliches in Olivenöl geröstetes Brot gereicht. Die ebenfalls dazu gereichte rosa Sosse aus creme fraiche und diversen feinen Zwiebeln war jedoch eine Katastrophe. Die Kunst der Rouille sollte noch studiert werden. Mit einer echten Bouillabaisse hat dieses Gericht natürlich nichts zu tun, es war eben funky.
Die Getränke sind etwas hochpreisig. Die Bedienung sehr freundlich und schnell. Eine nette Atmosphäre, die bei ganz gefülltem Lokal wahrscheinlich ordentlich laut wird.

Fazit ein gutes neues Fischlokal – viele gibt es davon nicht in Berlin.
© Kormoranflug 2017

Funky Fisch
Kantstr. 135-136
10625 Berlin
http://www.funky-fisch.de