Fedora in Luckenwalde

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Ein Ausflug nach Luckenwalde führt zum Fedora-Hut. Die Halle der Färberei und die Gebäude der früheren Firma Friedrich Steinberg Herrmann & Co, einer Hutfabrik wurden in expressionistischer Bauweise an eine Hutform erinnernd errichtet. Architekt Erich Mendelsohn 1924-1927

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© Kormoranflug 2016

Modernes Barcelona

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Barcelona. Richi im Stadtviertel von Raval, mit Blick in das Stadtleben
Museum der modernen Kunst, Richard Meier, 1995
macba.cat

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Interpretation der Gebäude von Gaudi durch
Toyo Ito Architekt für ein Hotel Suites Avenue mit Hugo Boss Geschäft
2009, Passeig de Gracia

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Design-Museum 2013 am Placa de les Glories von MBM Arquitectes
musseudeldisseny.cat

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Barcelona Pavillon von 1929 Mies van der Rohe, Ausstellungspavillon
Wiederaufbau 1983-1986 durch Cirici, Ramos, Sola-Morales

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© Kormoranflug 2016

Überraschungsbaum

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Wunderbar birnenförmige Körper im Wind, die Äste wie Spinnentiere vortastend. Birnenförmige Früchte des letzten Jahres. Auf den oberen Bereichen der Stämme kräftige Stacheln gegen Fressfeinde. Die Malvenblüten waren noch nicht zu sehen. Die Bäume kommunizieren miteinander, das erkennt man sofort.

Ceiba insignis, Fam. Bombacaceae

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© Kormoranflug 2016

Arroz Espardeñas

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Paella oder Arroz negro kennt bald jeder, der entlang von Spaniens Küsten reist. In einem galizischen Restaurant wurde ein Arroz Espardeñas zu einem für ein Hauptgericht üblichen Preis angeboten. Der Küchenchef konnte nur Kastillisch und Katalanisch, wir nur etwas Kastillisch, Englisch und Deutsch. Klar war, es handelt sich um einen Reis mit Meeresfrüchten, meine Nachfrage ob bestimmte Muscheln wie Navaja enthalten sind, wurde verneint. Das Tier im Originalzustand konnte nicht gezeigt werden. Das Fleisch war schon ausgelöst. Das Rezept war ähnlich einem italienischen Risotto oder einem spanischen Arroz, das teilweise anscheinend mehrarmige Muskelfleisch war fest aber auch sehr zart. Der Geschmack war phänomenal lecker.
Später haben wir nachgelesen: es handelte sich um eine bestimmte Art von Seegurke: Pepino de Mar.

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© Kormoranflug 2016

verspätetes Osterei

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Der Torre Agbar präsentiert sich für die Barcelonesen als Penis – ich fand „Osterei“ auch ganz passend. Unter Agbar verbirgt sich kein arabischer Name sondern die Wasserwerke von Barcelona (Aguas de Barcelona). Bezüge zu Gebäuden des berühmten Antonio Gaudi sind natürlich bewusst gewählt. Bei jedem Sonnenstand und in der Nacht wirken die Farbhüllen der Aussenhaut aus Aluminium anders. Davor liegt noch eine Haut aus beweglichen Glaslamellen.
Architekt Jean Nouvel zusammen mit b720 Fermin Vazquez Arquitectos, Eröffnung 2005, Höhe 142m

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© Kormoranflug 2016

Liebster Award

 

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Die Volxkuechebonn hat mich zum liebster Award nominiert. Vielen Dank für die Nominierung! Die Volxkueche ist mir durch einige mediterrane Gerichte/Rezepte aufgefallen auch wegen der Einkaufstips sollte man dort vorbeischauen.

Mein Blog ist ja kein klassischer Küchenblog, hier sammle ich nebenbei nur ein paar sonst vergessene Rezepte und schreibe über meine Begegnungen in der Welt. Neben dem Fische fangen bleibt mir nicht so viel Zeit, aber die Fragen sind nicht so persönlich, deshalb werde ich eine Ausnahme machen und diese beantworten.

Hier also die 11 Fragen von Volxkuechebonn:
1 Wenn das Salz in der Suppe ist, was ist dann Pfeffer?
frische Kräuter aus dem Garten, Kräuter, Kräuter und nochmals Kräuter

2 Morgen wäre jetzt deine Henkersmahlzeit. Was bestellst du zu trinken dazu?
Quellwasser aus Rieden (Oberpfalz) und einen Vernaccia di San Gimignano

3 Wieso ist die Banane krumm?
Weil sie nicht gerade wachsen kann

4 Du sitzt bei einem Bankett anlässlich der Beförderung deines Vaters/Bruders/Schwester/Mutter und es gibt etwas zu Essen, das du partout nicht verträgst, Wie redest du dich heraus?
Diese Milchsuppe vertrage ich leider nicht

5 Was zauberst du aus 1 Fenchelknolle, 2 EL Hafer, 3 Garnelen, 1 Bio-Orange und 1 Chillischote?
Da nehme ich noch 3 Eier dazu: Fenchel hobeln und alles in die Pfanne: Frühstück für die Volxküchebonn

6 Jemand benutzt dein Lieblingsmesser zum Wand verputzen und stellt es anschließend in die Spülmaschine. Was passiert?
Morgen schmiede ich mir ein neues Messer.

7 Was erwartet dich wenn du deine Lieblingskneipe betrittst?
Eine Kuttelsuppe: Iscembe Corbasi, Knoblauchessig, Zitronensaft und ein freundliches Nicken.

8 Eine Durian ist … ?
Eine asiatische wohlschmeckende Frucht, die man in Bus und Bahn nicht transportieren darf.

9 Wie bereitet man Känguru zu?
Genau wie einen Osterhasen, das Rezept habe ich hier

10 Candle-Light-Dinner für Zwei, dein/e Angebetete/r hat gekocht und du hast die beste Flasche Wein, die dein Keller hergibt mitgebracht, leider fehlt der Korkenzieher. Was machst du?
Mit einer Machete schlage ich den Flaschenkopf ab, klar doch

11 Zusatzfrage: Warum kochst Du?
Nur aus Leidenschaft

Gemäß den per C&P in meinen Artikeln geklebten Regeln und der Vorgabe von volxkuechebonn.wordpress.com geht das Ganze so:
Der Leitfaden für den Liebsten-Award
1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger gestellt hat, der dich nominiert hat.
3. Nominiere 2 (bis 11) weitere Blogger für den Liebster Award.
4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster-Award-Blog-Artikel.
6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
7. Das Beitragsbild kannst du optional in deinen Beitrag einfügen
Na denn mal los – 1. verlinkt und: Vielen Dank für die Aufmerksamkeit & Nominierung!

Folgende Blogger möchte ich für meinen liebsten Award nominieren:
-evatravelblog
-karu02
-arabella
-wholelottarosie

Meine 11 Fragen an Euch lauten:

1.Warum bloggst Du hier, was treibt Dich an?
2.Wissen Deine Familie, Freunde, Geschäftspartner dass Du bloggst, wie sind die Reaktionen?
3.Was macht Dich ärgerlich?
4.Sind geschriebene Sätze Dein Vergnügen?
5.Wenn Du frei wärst, wohin würdest Du reisen oder wo würdest Du leben?
6.Woraus ziehst Du Deine Inspiration?
7.Was ist Dein Lieblingsgericht / Lieblingsrezept?
8.Nimmst Du an Kochkursen teil?
9.Was machst Du wenn Du nicht bloggst?
10.Was darf in Deiner Küche niemals fehlen?
11.Wo gehst Du Einkaufen und warum?

Viel Spass beim Antworten und Mitmachen Euer Tom Kormoran.

Antonio serviert

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Er gehört zu einer aussterbenden Generation der Perfektionisten. In dieses spezielle Fischlokal in Barcelona komme ich nur alle 6 bis 10 Jahre. Er war immer da und scheint sich nicht zu verändern, er altert nicht, er arbeitet immer an der hohen Grenze seines eigenen Anspruches. Sicher hat er eine Ausbildung zum englischen oder französischen Vorlege-Kellner absolviert und arbeitete an bekannten Häusern. Seine Arbeit hat er all die Jahre perfektioniert. Antonio, Ende fünfzig ist einmeterneunzig gross und kräftig gebaut. Er hat immer ein blütenweisses, frisch gestärktes Leinenjacket an. Durch den Raum bewegt er sich geschmeidig wie eine Katze. Seine Bewegungen sind trotz seiner Grösse sicher, direkt und geräuschlos. Nie wirkt er arrogant, nein er gibt Sicherheit und serviert dabei perfekt.
In Barcelona bespielt er den ersten Gastraum des galicischen Restaurants mit ungefähr 30 Plätzen. Die Wände sehen aus wie in einem modernen Schiffs- oder Eisenbahn-Abteil mit einer Wandbekleidung aus hellem Teak-Holz und durchgehenden Hutablagen darüber. Zum Eingang wird der Gast-Raum seitlich mit einem sieben Meter langen aquarium-ähnlichen verglastem Einbau begrenzt, hier sind die Spezialitäten des Lokales aufgebaut: ein ganzer schwarzer Seeteufel, verschiedene frisch gefangene Fische in allen Farben, Bacalao, Muscheln, Austern, Almejas, Canaillas, Percebes, Grevetten, Hummer, Seeigel, Seegurken, Muscheln, Krustentiere.

Betritt man das Lokal, geht man zwischen dieser Auslage und der Bar entlang bis zum Tisch des Patron, der einem nach nettem Begrüssungs-Gespräch einen Tisch zuweist.
Dann empfängt mich „Antonio“. Die Speisekarte wird gereicht, es gibt eine weitere Karte mit den besonders frischen Tages-Fisch-Spezialiäten oder arroz de espardenas. Die Karte ist natürlich zweisprachig katalanisch und kastilisch. In Ruhe wird gewählt. Wer will, kann sich den Fisch in der Theke noch einmal ansehen oder zum ansehen bringen lassen. Mancher trinkt einen Aperitivo oder man bekommt einen ausgezeichneten Wein und Wasser empfohlen. Die Zubereitungsart mancher Gerichte wird durch „Antonio“ beschrieben und hervorgehoben. Die meisten Gäste sind Stammkunden und Antonio kennt die Vorlieben, Geschmäcker oder auch die Abenteuer-Lust der Kunden. Geschickt reizt er die Wünsche zum Besonderen heraus. Wird gerade ein ganzer Merluza aus dem Ofen in einer grossen irdenen Schale aus der Küche gebracht, zeigt er diesen zuerst dem bestimmten Gast, aber auch noch anderen unentschiedenen Stammgästen, damit sie die Zubereitungsart sehen können. Dabei führt er die Gäste ohne sie zu majorisieren, nein obwohl ich selten hier bin, fühle ich mich bei ihm wie zuhause aufgenommen.
Der Tisch ist präzise eingedeckt, doch immer nur mit dem Besteck für den nächsten Gang. Jeder Gang wird mit Besteck und Teller geräuschlos und ohne Aufsehen nachgedeckt.
Sein „mise en place“ ist für jeden Tisch vorgedacht. Für jeden Tisch legt er sich die Tellerfolge, Besteckfolge und Tranchierbesteck zurecht.

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-Die Fischsuppe kommt, die Terrine wird dem Gast gezeigt. Die Suppe wird am Tisch vom Kellner eingeschenkt, die Muscheln und Einlagen drapiert. Der Suppenteller sieht aus wie gemalt. Ein Schalenteller steht bereit. Sobald die Suppe im Teller zur Neige geht, kommt er aus dem nichts hervor und serviert weitere Schöpfer aus der Terrine.
-Der Tisch des Advokats in der Mittagspause ist zuerst mit 3 Gedecken eingedeckt, doch heute speist der Herr alleine, die Teller verschwinden ohne dass man es merkt. Bald steht eine erhöhte Schneckenschale und alle nötigen Bestecke dazu auf dem Tisch. Der zweite Gang ein Bacalao mit Bohnen und Lardo, der dritte Gang ein flacher Kuchen, dazu steht schon der vorbereitete grosse Cognac-Schwenker und der Cognac bereit.
So hat „Antonio“ alle 30 Gäste im Blick und dirigiert – serviert – die perfekte Abfolge.
Mit einem Lächeln bietet er noch eine galizische Spezialität, ein sprödes Zuckerbrot „Oreja de fraile“ beträufelt mit einem Schuss Anis-Schnaps zum Cafe solo. –

© Kormoranflug 2016

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