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Als ich den Fisch auf dem Markt gesehen habe, staunte ich – so etwas habe ich vorher noch nicht gesehen. Auf dem Schild eines der Händler konnte ich entziffern: Gaiado séco das Kilo zu 8,99 €, beim anderen Händler 8,95 €.

Eine Tafel mit den aufgemalten Fischen an einer Wand der Fischhalle zeigt wie die Fische aussehen. Der Echte Bonito wird hier zwischen Madeira und den Azoren gefischt, er ist bis zu einem Meter lang. Die für die Trockenbehandlung waren ungefähr 60-80cm und ca. 8-10 Kilo schwer.

Der Fisch wird aufgeklappt, in Streifen eingeschnitten, gesalzen und an der Schwanzflosse aufgehängt in der Seeluft mindestens einen Monat getrocknet.

Vor dem Servieren muss der Fisch oder die Fischstücke ca. 5 Stunden in Wasser eingeweicht werden. Anschliessend wird er 4-5 Minuten gekocht. Die Fasern werden aufgetrennt und mit einer Mischung aus Olivenöl, Zwiebeln, Essig, Knoblauch und Pfeffer mariniert oder angebraten.

Bei Donna Maria unweit der Fischhalle kann man den Fisch entweder als Gaiado de Vinagreta, als Gaiado séco de escabeche (angemacht mit Zwiebeln, Essig und Öl) oder als Toping auf einem frischen Salada Madeirense bekommen. Am 17. September gibt es ein Fischerfest an der Kapelle von Monte Gordo, hier wird der Gaiado séco traditionell von den Fischerfrauen serviert und zum Fest gegessen.

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© Kormoranflug 2013

 

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