Schlagwörter
Übergänge, Eingänge, Nordsternhaus, Raum-Zeit-Kontinuum, Schwellen, Vögel im Wind, Wiederkehr, Wind, Wolken

In Berlin ging ich in manche Gebäude sehr oft hinein und hinaus. Nein, nicht täglich – es waren öffentliche Gebäude – Ämter, die ich immer wieder aufsuchte um mit Sachbearbeitern im vier Augenprinzip zu sprechen oder über gesetzliche Festlegungen und deren Auslegung zu verhandeln. Deshalb kam mir der Gedanke im Raum-Zeit-Kontinuum mich auf eine Bank vor das „Nordsternhaus“ zu setzen und abzuwarten wann ich wieder aus dem Gebäude trete. Manchmal war ich sicher, der Schatten der im Sonnenlicht aus dem Gebäude über die Stufen huscht musste ich sein obwohl ich doch auf der Bank saß.
Auf dem Land erscheint mir diese Betrachtung sehr viel schwieriger. Hier betrete ich Gebäude nicht regelmäßig und manchmal über Wochen nicht. Eingänge haben mich schon immer fasziniert. Der Übergang von Aussen nach Innen oder von Raumgefüge zu Raumgefüge und der Veränderung der Türen in der Zeit.
So warte ich vor manchen Gebäuden und Eingängen einfach ab um zu sehen was passiert.
Gerne warte ich, sehe die Veränderung des Sonnenstandes, der Bäume und schaue wer über diese Schwellen tritt um in eine andere Welt und Zeit zu gehen.
© Kormoranflug 2024 2811






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