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Für Fava gibt es unzählige Rezepte. Die Santorin-Linsen finde ich am Besten. An die Küche von Santorin (Imerovigli) ist dieses Gericht angelehnt. In Berlin greife ich zum Ersatz und mache die Fava aus Kichererbsen. Frische Kichererbsen mit Salz, Lorbeerblatt mit Wasser bedeckt über Nacht einweichen und 45 Minuten gar kochen. Mit dem Pürierstab zerkleinern, das Olivenöl und die Gewürze unterrühren mit Salz abschmecken und pürieren

Für die Sosse die Schalotten und die Knoblauchzehen mit Olivenöl glasig dünsten, die Salbeiblätter dazugeben, das Olivenkraut und etwas Salz zugeben. Die geschälten Tomaten grob zerkleinern, das Tomatenmark zugeben und alles 10 Minuten köcheln lassen. Chili in Form von Flocken, frisch (vorsichtig dosieren) oder aus dem Glas (Sambal) nach Geschmack dazurühren.
Die Kapern unterheben und die Sosse nur noch ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Fava (Püree) lauwarm in den Teller geben und eine Delle in die Mitte drücken. Die Sosse in die Kuhle schöpfen und mit frischen Minzeblättern bestreuen.

  • Fava Püree
  • 220 g Kichererbsen trocken
  • 2 TL Salz
  • 1 Lorbeerblatt
  • 100 ml natives Olivenöl
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Ras el Hanout
  • Für die Sosse
  • 2 Schalotten in feine Scheiben schneiden
  • 2 Knoblauchzehen gehackt
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 20 g Tomatenmark
  • 2 EL Kapern gewässert
  • 2 EL Salbeiblätter grob geschnitten
  • 1/2 EL Olivenkraut
  • 1/2 TL Chili
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL frische Minzeblätter gehackt
  • frisch gemahlenen Pfeffer

 

Fava2014
© Kormoranflug 2014

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