Schlagwörter
7 Hügel, Gassen, Kormoran in den Hügeln, Lisboa, Lissabon, Tejo, Touristen, Wind, Wolken

Kaum wohne ich seit drei Jahren in einer Citta slow – Kleinstadt schon kann ich gefühlsmäßig mit den großen Städten nicht mehr viel anfangen. Natürlich interessieren mich die unterschiedlichen Stadtviertel und deren Entwicklungen, die Lebensweise der Einheimischen und die spezielle Küche. Die Museen und die kulturellen Entwicklungen in Lissabon sind interessant. Vor der Reise wurden diverse Reiseführer und Stadtpläne durchgearbeitet und Freunde, die öfters in der Stadt Lissabon leben, gaben mir noch Tips, was ich unbedingt ansehen sollte.
Kein Problem sind für mich die Fortbewegung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Eine Zaping-Karte mit 20 Euro aufgeladen und ich kann damit beim darüberziehen über einen magischen Knopf U-Bahn, Bus oder Straßenbahn fahren. Natürlich habe ich ein verkehrsgünstig gelegenes kleines Hotel gebucht. Alles gut?
Die Stadt hat verschiedene Herausforderungen: Die sieben Hügeln der teilweise eng angrenzenden Stadtteile führen zu ständigem Treppensteigen und anstrengenden Wanderungen über steile Straßen hinauf und hinab.
Die heutigen Touristen scheinen einen völlig anderen Weg zu gehen als ich. Sie haben sich nicht vorbereitet, wohnen in von geschäftstüchtigen Einheimischen angemieteten Wohnungen, buchen von selbst ernannten Führern Führungen in jeder möglichen Sprache. Die Horden laufen entweder hinter einem hochgehaltenen Schirm hinterher oder nehmen einen Segway, ohne es zu beherrschen und brettern hinter einem Animateur her. Sie fahren touristische Tuk-Tuks mit Musik in Karawanen durch die Gegend, steigen an allen Hotspots mit Blick über die Stadt aus und rufen „its amazing“ und alle produzieren sogenannte „Selfies“ für die sozialen Plattformen. Mindestens drei Kreuzfahrtschiffe docken unten am Hafen an und spucken jedesmal mindestens 4000 bis 6000 Leute aus, die auf den selben Routen die Stadt erkunden.
Sobald sie wo anders hin möchten, buchen sie einfach einen Uber-Fahrer, es scheint so viele davon zugeben, daß diese in spätestens 3 Minuten vor Ort sind und überall hinfahren.
Die touristisch abgestimmten Restaurants werben mit einladenden Gesten in manchen Vierteln – gut wenn man ein paar Tips von Anwohnenden hat.
Die Stadt am Tejo brodelt. Mir sind manche Viertel bereits nach 5 Tagen ein echtes Greul.
Erholsam ist es nur in einer Wohnung des Freundes mit Blick zum Tejo.
Ein paar Illustrationen sind angefügt. An großen Aufläufen von Menschen habe ich vorbei fotografiert.
© Kormoranflug 2025 2004


















© Kormoranflug 2025 2004
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